28. Juni 2010

NEIN!

Ein sehr bestimmtes NEIN! und dann noch eins und dann noch eins etwas lauter und dann ein MINOU! NEIN! Hörte man mich heute sehr sehr häufig sagen, schreien, stöhnen. Wenn ich nebenan wohnen würde, würde ich denken,was für eine schlimme Mutter...aber was soll ich machen? Ich möchte nun mal nicht, dass mein Kind Blumenerde ißt, sich eine Gabel ins Bein sticht, den Fuß unter der Tür klemmt, das Kabel in den Mund steckt, die Gießkanne dem kleinen Freund auf den Kopf wirft, kopfüber über die Stufe auf den Balkon fällt, in ihrem Hochstuhl stehend ißt, die schön gewaschene Melone auf den schmutzigen Boden verteilt und sie sich dann in den Mund steckt, um sie dann wieder auszuspucken, die Banane des Freundes wegißt, meinen Kirschsaft über sich und den neuen Body ausgießt mir meine Brille von der Nase klaut, und an meinen Haaren zieht. Um nur ein 10tel der Situationen zu nennen. Auch wenn ich heute nicht viele Wörter gebraucht habe, bin ich nun zu müde um noch irgendwelche Worte zu gebrauchen...also gute Nacht

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21. Juni 2010

Sommeranfang


Der alltägliche Kampf -

Das Nägelschneiden...puh...mittlerweile hat meine Kleine Krallen wie ein Tiger und die fährt sie auch aus, sobald ich mit einer Nagelschere auf sie zu komme. AGRRRRRR ertönt es dann und die Kraft die so ein kleines Menschlein entwickelt ist um ein tausendmal mehr als ich entwickeln kann...Ja, ich weiss, man sollte die Nägel im Schlaf schneiden, aber irgendwie bekomme ich das auch nicht hin. Entweder schlafe ich dann auch, oder die Schere ist nicht da oder oder oder...So bin ich immer heilfroh, wenn wenigstens ein Nagel auf das kürzeste minimiert wurde, ohne dass ich ihr die Fingerkuppe mitgekürzt habe. So, und nun auf in den Kampf

19. Juni 2010

Alles anders als gedacht

Die Gluckenmama

Ich dachte ja, wie schon so oft gesagt, ich würde eine ganz toughe Mama sein...Und mit am Wichtigsten fand ich immer das Kind auf jeden Fall früh genug auch abzugeben: An alle möglichen Leute - zumindest denen ich vertraue.

Tja, und dann auf einmal gab es kaum jemand dem ich vertraut habe und anvertraut wurde meine Kleine dann schon gar nicht. Sie war eben wie schon gesagt sehr anstrengend zu Beginn, und wie sollte dann ein anderer sie beruhigen können, wenn ich das schon nicht konnte??? Ich fand mich selbst echt schrecklich, wenn ich immer hinter ihren Omas her rannte, war sie dort auf dem Arm, damit sie mich auch ja sehen konnte und ich SOFORT eingreifen konnte. Ich fand mich schrecklich , konnte aber auch nicht anders. Niemals hätte ich vorher mit diesem Beschützerinstinkt gerechnet der vielleicht schon beim Schwangersein, aber spätestens mit der Geburt einfach unweigerlich einsetzt und alles andere aussetzen lässt.

Mittlerweile ist es nicht mehr ganz so schlimm, ich hab mich sogar gefreut, dass sie letztens, als wir Eltern uns mal einen schönen Abend gemacht haben, wach geworden ist und sich dann von Oma auf dem Arm beruhigen lassen hat. Sie wird langsam ne Große, zumindest nähert sie sich unweigerlich und relativ rasant äußerlich, wie auch innerlich einem Kleinkind. Und ich näher mich zwar etwas langsamer, aber doch irgendwie auch unweigerlich an diese toughe Mama an, die ich dachte zu sein. Also, es gibt einfach immer noch Hoffnung.

15. Juni 2010

Maiwetter-Wende Dreieckstuch

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